Der Harms

Tja, der Harms,…und nun erzählen hier ja alle mal so Ihren Leidensweg, bis hierher ins Team Bedrock…

bei mir fing das wohl schon mit 6-7 Jahren an als ich die erste Schaufel in der Hand hielt. Papa als tolles Vorbild, fing ich an zu buddeln, je mehr Schlamm und Matsch, deto besser!!! der Harms wurde älter und größer …die Löcher auch…bis die Mama mich aus dem Garten rausgeschmissen hat. Ab da war Buddeln hinten auf dem Acker dran 🙂 ! Aber auch das war vergänglich, als ich dann auf 2 Metern Tiefe anfing zwei, drei Stollengänge vorzutreiben, kam eines schönen Tages mein Onkel mit dem großen Frontladerangerückt und hat den ganzen schönen Bau wieder zugeschoben. O.K.dann eben Krieg!…Es mußten Maschienen her!!! Die Bagger kamen und wurden größer, doch je öffter ich dann den 13-Tonnen Atlas versenkte, machte mir eigentlich das Bergen desgleichen viel mehr Spaß als der normal Gebrauch.

Die ersten Autos kamen, wie bei allen Jungs, liefen die natürlich auch nie richtig, und irgendwann stand der Raffi mal mit dem VW-Syncro auf dem Hof, … und, na klar, auch gleich ordentlich im Schlamm. Da diese Kiste nun auch immer mal mehr und öffter noch weniger lief, fing das Schrauben wieder an. Mann sind das kleine Schräubchen und Gefriemel, wenn man ansonsten Bagger zusammengeschraubt hat!!! So´n Mist kann man doch nicht ernsthaft im Gelände fahren wollen !

Und wie es dann immer so spielt im Leben, die wahre Liebe läuft einem halt auf einem mal über den Weg. Auf dem Weg zum Kunden stand hier in Hamburg so ein komisch vergammeltes Etwas am Straßenrand; auf dem Rückweg mußte ich da leider schon mal anhalten und etwas dran schnuppern…14 Tage später saß ich mit dem Julian im Flieger nach Schweden…

So sah er noch ganz am Anfang aus!

Solch einen Offroader nun zu besitzen reichte natürlich nicht. Da mich sportlich schon immer etwas mehr das Besondere und Risikohafte beflügelte, Canyoning, Moutainbiking, Rennrad-Team, musste auch hier schon bald was „härteres“ her. Bis ich dann eben irgendwann in Peckfitz saß und man mir eine komisch große Suppenkelle in die Hand drückte. Toll, es gibt tatsächlich noch mehr solch Verrückte…

Meine alte Leidschaft für das Kochen für große Gesellschaften konnte ich auch in dieser Rund nicht lange verbergen…

der Outdoor-Koch bei der Arbeit

Da ja nun aber bereits die Koch-Stelle im Team-Bedrock schon vergeben war, habe ich mich halt um die Aushilfs-4-Sterne-Koch-Stelle für die SK 2012 beworben und wohl, so wie ich hörte, immer alle lecker satt bekommen.

Anekdote am Rande:

Als ich Team-Primavera am 6-Ralley-Abend irgendwo im tiefen Matsch, an einem Bachlauf zu Züricher Geschnätzeltem mit frischen Karotten an Spätzle einladen durfte, war spätestens nach der Frage ob sie denn zum Dessert lieber Schoko-Pudding oder Rote Grütze mit Vanillesauce wollen, der Verlust der Muttersprache der Geldadenen nahe 😉  [ hier kann mal einer das richtige Bild einstellen]

 

Und zu guter Letzt kümmere ich mich halt immer, Beruf ist bei mir noch Berufung ( Gas-Wasser-Sch…) um alles Handwerkliche! Und mit größter Vorliebe um alles was mit Wasser zu tun hat; sei es nun von unten oder oben.pom bericht bedrock (15)2011

Kurzbeschreibung  der Harms :

Superkarpata 4-Sterne-Koch

Fährt den Lars ,  kocht … und singt ,… und muß mindestens 10 mal am Tag vom Beifahrer gesagt bekommen

“ Harms, mehr Abstand…Harms, ganz ruhig…!“ … ( Danke Julez; geilster Beifahrer den es gibt )

 


Kommentare

Der Harms — 1 Kommentar

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    Auf dem Weg zum Kunden stand hier in Hamburg so ein komisch vergammeltes Etwas am Straßenrand
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    Vorsicht!
    🙂
    Der ist ja inzwischen nicht mehr soo vergammelt…

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