Christoph

„mit ph“

 

In der Ruhe liegt die Kraft

 

 

Der Grundstein für meine derzeitige Freizeitgestaltung wurde bei mir schon in sehr früher Kindheit gelegt, auf ziemlich einfache Weise… einen simplen Umzug in ein wahres Paradies für kleine Jungen.

Unsere neue Wohnung befand sich in einem Haus eingerahmt von zwei Autowerkstätten, rechts Autoelektrik… nicht so interessant…. Links dagegen ein Spielparadies mit rostigen Motorteilen, schmierigen Kugellagern… und als Sahnehäubchen immer wieder Patienten von der russischen Armee. Scheinbar lies sich nicht jedes Problem mit einem gezielten Hammerschlag eines Rotarmisten lösen und so kam es, das ich viele Stunden in verschiedenen Gaz-, Zil- und Uralmodellen spielen konnte, die in unserem Hof auf Reparatur warteten. Damals war noch nicht im Traum daran zu denken, dass ich eines Tages einfach so nach Schweden fliegen könnte um dort ein Armeeauto vom „Klassenfeind“ zu kaufen.

Der Volvo ist bestimmt nicht das klassische Offroadeinsteigermodell, aber als ich vor sechs Jahren zum ersten Mal drin saß und mir der aus früher Kindheit bekannte Hohlraumkonservierungsgeruch in die Nase stieg, stand eigentlich gar nicht mehr zur Debatte OB gekauft wird, ich war in Gedanken schon auf dem Heimweg.

Danach musste der Wagen natürlich gelegentlich artgerecht bewegt werden und das ging am Besten bei Treffen mit anderen Volvofreunden in Peckfitz oder Jänschwalde. Nach ein paar Jahren zwanglosen Rumspielens ließ ich mich überreden die Pomerania mitzufahren.

Yankee und Fireman waren schon zweimal dabei und bessere Unterstützung konnte ich mir für so eine Veranstaltung nicht wünschen, zumal zu meiner „Orientierungsfahrt-Premiere“ auch noch Monny mit seiner Feldküche dabei sein sollte.

Da ich mich abundzu auch gerne mal durch die Gegend fahren lasse, bin ich jetzt bei der Superkarpata Firemans zweiter Beifahrer, laufe mit Windenseilen umher, schütze Fahrer und ersten Beifahrer vor umherfliegenden Gepäckstücken, (agiere auf Grund meiner sehr guten schulischen Leistungen in der russischen Sprache als Dolmetscher)*, führe das Teamtagebuch für spätere Berichte, baue das Nachtlager, wasche ab etc…

Es gibt immer irgendwas zu tun….

* Anmerkung der Redaktion… lieber Yankee wenn Du denkst, das ich mir meine Texte nie wieder ansehe, hast Du dich getäuscht 🙂


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