Turbophobia

Der Teilzeitbedrocker Boris hat einen sehr lesenswerten Bericht über die Erlebnisse der Dirt Devils und Sissies auf der 11. Superkarpata zu Pdf gebracht. Meine von Halbwissen durchsetzten Anmerkungen zu den technischen Schwierigkeiten der Jungs werden spannend und detailliert erzählt. Ein schöner Einblick in die Höhen und Tiefen des Trophyfahrens, eine Geschichte über Einsatzbereitschaft, Durchhaltewillen, Gruppendynamik und vieles mehr….

hier nachzulesen…

…einer der spannendsten Abschnitte der Reise fehlt allerdings … noch

 

Vielen Dank für das finale Lob!

 

 

Wir sind über die Ziellinie!

Um 10:47 Uhr haben wir die Ziellinie überquert und somit die SK in Wertung beendet. Ziel erreicht!
Uns sind einige Teams auf dem Weg begegnet und vor Ort haben wir wie beim letzten Mal die Lords of Darkness getroffen.

Die Sissis sind noch da vor Ort und schrauben, kommen aber wohl alleine klar, wie sie auf Nachfrage verlauten liessen.

Ziellinie

Über die Ziellinie – eher unspektakulär

Reifenwechsel

Unterwegs schneller Reifenwechsel beim Harms – nix, was uns ernsthaft aufhält

Update irgendwann am Nachmittag (meine Uhr liegt irgendwo im Korridor…): im Hotel eingetroffen, geduscht, warten aufs Abendessen

Blick aus dem Hotelzimmer

Blick aus dem Hotelzimmer

Unterwegs zur Ziellinie

Momentan sind wir mit verschärftem Marschtempo auf dem Weg zur Ziellinie und hoffen, diese bis 12 Uhr erreicht zu haben. Abfahrt war pünktlich um halb acht und seither keine echten Hindernisse. Gerade rollen wir auf Asphalt ausserhalb des Korridors.

Gestern früh sind wir auch zeitig los, die Steilabfahrt von unserem Camp ins Tal erwies sich als halb so wild, lediglich der Zweiachser bekam ein Sicherungsseil achtern. Navgation war gut, der Weg am Bach entlang anfangs auch, danach stundenlanges Sichern, Sicherungstampen umhängen, mit Winde und Umlenkrollen sichern etc. Alles lustige Sachen, die viel Zeit verschlingen.
Nach dem Ausstieg aus dem Bachbett konnten wir zum Glück nochmal Kilometer machen. Eine Tankstelle fand sich dann auch noch, alle Kanister waren mittlerweile leer und die Tanks auch. Wieder kurz vor knapp einen Lagerplatz gefunden. Zum Abschluss des Tages gab es Rouladen (sehr lecker, Herr Schwieger!) mit handgerollten Semmelknödeln und Rotkraut.

zwischendurch mal ein paar Bilder

Nachdem ich während der Kaffeepause gerade mal ein Netz habe, ist die Gelegenheit günstig. (Hoffentlich vergessen die anderen nicht, mir einen Kaffee vorbeizubringen)

1005_001 1005_002

1005_003

1005_0041105_001 1105_002

Brot und Wurst hab ich schon 🙂

1105_003 1105_004 1105_005

Käse auch 🙂

1105_006 1205_001 1205_0021205_003 1205_004

1205_005

Brot und Salz

Brot und Salz zur Begrüssung im Mittelziel

Fanclub

Unser schweizer Ein-Frau-Bedrock-Fanclub ist auch da

Kaffee ist da!!!

Dirt Devils

Die Rest-Devils treffen ein

Mittelziel

Fauler Tag bei Sonnenschein im Mittelziel

Kurzes update…

nachdem ich gerade mal ein Netz habe und seit Sonntag auch zuverlässig Strom, kann ich ein paar Worte schreiben.

Momentan sind wir ausserhalb des Korridors auf Asphalt unterwegs, um den gestrigen Zeitverlust auszugleichen.
Gestern 16km/Tag, sechs Stunden gewinscht, um am Startpunkt wieder rauszukommen.
Fahrzeuge standen um 20:24, sechs Minuten vor DQ.

Heute abend mehr, wenn’s ein Netz gibt.

Grüsse von den Bedrockern aus Romania!

Anreise und Start

Highly welcome in Lower-Austria

Schon Wochen vor dem geplanten Termin liefen unauffällig die Vorbereitungsarbeiten der Team Bedrock Aussenstelle Ösiland. Wurde ich ja beauftragt ein angemessenes Quartier mir guter Infrastruktur zu reservieren. Ach ja, ein Campingplatz sollte es sein, nicht zu weit von der Startlocation entfernt. Mit guter Infrastruktur, vor allem Einkaufsmöglichkeiten und Tankstelle waren so die Vorgaben. Es wurde der Campingplatz Finsterhof. Was allerdings gar nicht einfach war, den Besitzer zu erklären was da auf ihn zukommt. 2lkw´s und Anhänger, die werden dort abgeladen und die Fahrzeuge fahren dort herum – und man schläft in den Autos. Ich musste mir dafür wirklich zeit nehmen um meinen Landsleuten das zu erklären……

DSC_0061a

An besagten Donnerstag reisten wir von Wien aus an, trafen uns mit dem Campingplatzbesitzer und schauten uns an Ort und Stelle die Location an. Immer mit einem Blick auf mein smartphone, den Tracker von den Bedrocks beobachtend. Sie kamen immer näher. In der Nähe des Campingplatzes fingen wir den Convoy ab und fuhren voran auf den Campingplatz. Dort angekommen gab es zuerst mal ein Willkommensbier. Naja und ein zweites auch noch. Dann luden wir die Volvos ab und richteten unser Lager her.

DSC_0068

DSC_0052a

DSC_0079

DSC_0077

Unser bester Koch, ever existed, bereitete für den Abend wieder mal wunderbares zum Essen zu. Gutes Fleisch und Wurst kamen auf den Grill. Danach gab es Schaumrollen (Bier) und zum Abschluss noch ein Kellchen. Die abendlichen Benzingespräche durften nicht fehlen und so plauderten wir bis spät in die Nacht.

In aller Hergotts-Früh machten wir bei unserem Defender die Hecktüre auf und ließen die warmen Sonnenstrahlen herein.

DSC_0092

Daneben konnte ich folgende Szene beobachten: mehrere Bedrocker saßen schon frühstücksbereit vor dem Gemeinschaftstisch und warteten auf den „fahrbaren Bäcker“. Die Bäckerin blieb in der nähe mir ihrem Transporter stehen, stieg aus und erklärte uns in der für die Gegend typischen niederösterreichischen Dialekt was für Ware sie mithat. Gerade unser Monny, den man aufgrund seiner Mundart und seiner üppigen Wärmedämmung im Gesicht sowieso nicht versteht, stand auf und redete auf die Frau ein. Keiner wusste was der andere sagt – egal. Wir bekamen genug Semmeln (Brötchen/Schrippen….) und wir konnten endlich frühstücken. Monny sah das nicht so locker, da wir ihn ordentlich auf die Schaufel nahmen und er meinte er fühle sich gemobbt. Ganz lapidar stellten wir fest 9 von 10 Bedrockern finden Mobbing nicht so schlecht ,-)

 

DSC_0097a

Am Nachmittag waren wir ja zur Party in der Hellsklam eingeladen, natürlich fuhren wir hin. Auf dem weg dort hin wurde Lars ganz warm ums herz und wir mussten anhalten. Aus irgend einem Grund stieg die Kühlwassertemperatur . naja nach einiger Zeit konnten wir weiter fahren. Ich persönlich denke, dass Harms Volvo nur das flache Land um Hamburg gewohnt ist, wo die höchste Erhebung die Schwanzflosse eines Matjes ist. Die hügelige Gegend rund um Wien ist Lars halt nicht gewohnt. Da wir wieder zum Campingplatz zurück mussten viel der Besuch der Party eher kurz aus und dort wieder angekommen saßen wir noch eine Weile zusammen, tranken noch das eine oder andere „Diskutierwasser“ (Bier). Schlafen war bald angesagt, denn am nächsten Tag ging es ja dann vom Start direkt nach Rumänien.

 

Qietschvergnügt und fröhlich packten wir alles am Campingplatz zusammen und fuhren als Convoy zu der Startlocation. Dort angekommen parkten wir uns mal ein und fassten die Blackboxen und Tracker aus. Viele bekante Gesichter der vorigen Jahre liefen einem über den Weg und es war ein großes Hallo. Teilweise hat man sich ja über ein Jahr nicht gesehen.

DSC_0074

DSC_0024

DSC_0004

Pünktlich (das ich das noch erleben durfte-schniff) begann Georg seine Ansprache und einer der ersten Punkte war die Teamvorstelung. Wir kamen als erster drann und wir präsentierten unser Team und wir verteilten gleichzeitig unser Bergebier.

DSC_0036 DSC_0038

 

DSC_0033  DSC_0034

 

Nach der Teamvorstellung gab es noch ne leine Sonderprüfung, es war eine old scool Navigationsaufgabe. Nach dieser ging es ab ins Auto und ab nach Rumänien, wenn da nicht Franks Volvo voll gestreikt hätte. Nichts ging mehr……..

DSC_0072

Wie es weiter geht will der geneigte Leser wissen?? Bald gibt es hier den Rest der Geschichte. Bis dann………

Reinhard „Der Alte Schwede“